„Ich hoffe, das ist Euch nicht zu anstrengend?“

Mitte September sind Jonas und ich über Hessen und Thüringen bis ans östlichste Ende Deutschlands ins Zittauer Gebirge gereist, um unsere Partner und ihre Häuser zu besuchen.

Nur wenn wir uns regelmäßig ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort machen, können wir die Neuerungen bei der Ausstattung und dem Gelände auch an unsere Gruppen weitergeben. Oft erscheint es für unsere Partner zunächst nicht erwähnenswert, wenn sie die Betten oder den Boden erneuert oder das Außengelände verschönert haben („Ach, das machen wir so zwischendurch“) – für unsere Gruppen ist es aber wichtig so detailliert wie möglich zu wissen, was sie vor Ort erwarten wird.

„Ich hoffe, das ist Euch nicht zu anstrengend?“ war nicht selten eine Frage, die wir bei unseren Besuchen gestellt bekamen. Um unseren Gruppen die Gegebenheiten vor Ort erklären zu können, scheuen wir uns aber natürlich nicht, die Wege selbst zu testen. Im Largesberg erklommen wir den Hügel zur der großen Spiel- und Fußballwiese, in Eisenach spazierten wir durch den Wald bis zur Waldbühne und in Erfurt wanderten wir auf den Petersberg, um die Stadt von oben zu betrachten.

Immer wieder fällt uns auf, wie wichtig es ist, den persönlichen Kontakt zu unseren Partnern zu wahren, um sich in jeder Situation auf Augenhöhe begegnen zu können. Es ist sehr schön, bei Erstbesuchen endlich die Gesichter hinter den bislang anonymen E-Mails und Telefonaten kennenlernen zu dürfen oder sich freundschaftlich zu begegnen, wenn wir schon einige Male zuvor vor Ort waren.

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