Freizeitwerbung-Ratgeber Folge 5: Nicht knausern bei der Ausschreibung!

Ein gefalteter DIN A4-Zettel, zweiseitig auf grauem Recycling-Papier über den Gemeindekopierer gezogen: Dieses Trauerspiel von Anmeldeformular ist noch immer bei vielen Gruppenreisen aktuell. Und dann meldet sich niemand an. Komisch…

Natürlich gilt für die Organisatoren einer Gruppenfahrt: Man muss mit allem preisbewusst sein. Aber wer bei seiner Ausschreibung spart – der spart an einer neuralgischen Stelle. Denn schnell kann eine mäßige Ausschreibung auch zu geringen Teilnehmerzahlen führen.

Aber gut kann auch günstig gehen – also kommen hier ein paar wichtige Tipps

Einfache Software nutzen

Vielleicht habt ihr jemanden im ehrenamtlichen Team, der gut mit Grafikprogrammen umgehen kann – oder sogar eine Grafik-Firma, die eurer Gruppe verbunden ist und das Ganze für umme für euch designt. Aber wenn nicht: Nicht verzagen. Auch mit MS Word oder mit Grafik-Freeware wie GIMP lassen sich passable Ergebnisse erzielen. Und wenn es doch gar keinen gibt, der die Stunden investieren will, dann zahlt eben eine kleine Summe an ein Design-Büro, das euch dann etwas anständiges bastelt.

Gebt Geld für Drucke aus!

Natürlich kostet der Druck über den Gemeinde- oder Vereinskopierer nichts. Aber auch Drucke über eine professionelle Druckerei sind mittlerweile gut erschwinglich. Egal ob ihr Online-Riesen wie flyeralarm.de nutzt oder bei der sympatischen Druckerei aus dem Ort druckt: 1000 Faltblätter im Vierfarbdruck kosten 50 € – und das sogar mit Umweltpapier!

Auffällig werben ist keine Schande!

Natürlich sollte alles, was ihr in eurer Anmeldung beschreibt, ehrlich sein. Nichts solltet ihr verbergen, alle ausschreibungsrelevanten Informationen erwähnen und natürlich auch die “Langweiler” AGB, Stornierungsbedinungen, Anzahlungsmodalitäten ordentlich bearbeiten. Aber: Trotzdem sollte eure erste Seite vor Attraktivität nur so strotzen. Sommer – Sonne – Kaktus! Ihr habt nur eine Chance, ins Auge zu fallen. Also: Ran an den Speck eurer Zielgruppe. Informiert euch: Welches Wording, welche Grafiken, welche Ideenwelten greifen in eurer Zielgruppe gerade perfekt? Auffallen ist das A&O eurer ersten Ausschreibungsseite!

Bringt die Ausschreibung auch an den Mann und die Frau!

Am Ende bringt es natürlich nichts, wenn ihr perfekte Ausschreibungen macht – und die liegen bei euch im stillen Kämmerlein. Diese Ausschreibungen gehören natürlich an jede Ecke und an jedes Ende. Schwarze Bretter, in jedem Gesangbuch, in jedem Trend-Café, in den Kindergärten (Ja – Mütter und Väter, die ihre älteren Kinder anmelden wollen, sind mitunter wegen der jüngeren auch mal im Kindergarten), bringt sie in die Jugendgruppen, Teenkreise, Jungscharen, in die Konfi-Gruppen.

Auch online werben!

Aber digitalisiert die Dinger auch. Die gehören auch auf Facebook, Instagram, in euren Whatsapp-Status und in euren Mailverteiler. Nur ein guter Medienmix macht euch erfolgreich!

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