Ich und mein Holz. Holzi, Holzi, Holz.

Falls Ihr an wunderschönen Lagerfeuerabenden mit Stockbrot, Gitarre und nicht endenden Gesprächen genauso brennend (ha!) interessiert seid wie wir, können wir euch H.I.L.F.E. (Hensers-Internationale-LagerFeuer-Erfahrungen) anbieten:

Woher bekomme ich das Feuerholz?

Prinzipiell gilt: Wo es eine Feuerstelle gibt, gibt es in der Regel auch Holz – und wenn nicht, können euch die Hauseltern sagen, woher ihr es bekommen könnt. Denn jede Gruppe möchte ein Lagerfeuer machen – nicht nur eure.

Jeder der trotzdem vorsorgen möchte, achtet am besten auf die landestypischen Feinheiten: In Skandinavien bekommt ihr Feuerholz an jeder dritten Kreuzung – und das meinen wir wörtlich. Es gibt dort etliche Höfe, die direkt an der Straße Erdbeeren, Kartoffeln und eben auch Feuerholz verkaufen.
Wenn die nächste Tankstelle näher ist, könnt ihr aber auch die ansteuern!

In Mittel- und Südeuropa gilt: Wenn es kein Holz am Haus gibt und unser Hauspartner nicht greifbar ist – der übernächste Landwirt kann helfen! Andernfalls gibt es Feuerholz in Säcken in jedem Baumarkt.

Was kostet das denn?

Falls Ihr das Holz vom Haus nutzen könnt, schreiben wir die Kosten entweder aus oder Ihr erfahrt sie vor Ort. Ein grober Richtwert ist ca. 1,00€ pro kg in 2019. Für ein Lagerfeuer sollte man – wenn man gar nichts anderes rausfindet – schon grob einen Fuffi planen. Ist auch fair – schließlich hat jemand für euch den Baum geschlagen, das Holz gehackt, geschleppt, gelagert, getrocknet…

Hinter dem Haus steht ein Wald, das merkt doch keiner…?

Den Gedanken hatten wohl viele von uns schon und gerade für 15-18-jährige ist es machmal eine tolle Vorstellung vor der ganzen Gruppe die Rieseneiche fürs Lagerfeuer vorzubereiten – bitte lasst es! Unsere Hauspartner verstehen in vielen Dingen eine Menge Spaß – nicht aber, wenn der hauseigene Wald gefällt wird.
Außerdem ist das mehr Arbeit als man denkt und die dürfte sich am Ende kaum lohnen: Wenn der Baum trocken genug ist, um ihn direkt als Feuerholz nutzen zu können, greift der nächste Abschnitt.

Muss ich sonst noch etwas beachten?

Gerade in trockenen und heißen Sommern – wie 2018 – besteht akute Waldbrandgefahr. In diesen Fällen werden auch mal kommunale Verbote für offene Feuer ausgesprochen. Die verbindlichen Informationen dazu erhaltet ihr immer von unseren Hauspartnern.
Es ist zwar ärgerlich, aber bitte haltet euch daran und macht das beste daraus: Diese Sommer sind häufig so warm, dass man sich mit Decken und Gitarre an den Strand, ans Ufer oder einfach auf die offene Wiese setzen kann… singen bis es dunkel ist und dann den Sternenhimmel in vollen Zügen genießen, den sieht man ohne Lagerfeuer viel besser!

Hensers Häuser mit Spitzen-Lagerfeuerstellen

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