Hensers “Howto”: Begrüßungsabend

Eine (lange) Busfahrt liegt hinter der Gruppe, das Gelände wurde erkundet, die Zimmer wurden bezogen und jetzt ist die Spannung groß – der erste Abend der Freizeit steht auf dem Programm. Der Begrüßungsabend hinterlässt auch den ersten Eindruck bei den Teilnehmenden einer Freizeit und schon ein altes Sprichwort verspricht: „Der erste Eindruck zählt“! Was gehört also alles zu einem ersten Abend, damit dieser erste Eindruck bei der Gruppe positiv im Gedächtnis bleibt?

  1. Die erste Gruppenmahlzeit

Nach der Busfahrt ist die Gruppe meist erschöpft und hungrig, das Küchenteam muss die Küche kennen lernen – es empfiehlt sich etwas Unkompliziertes und Einfaches. Wir empfehlen Hot Dogs! Schnell und leicht vor- und zuzubereiten, es werden nicht viele Küchenutensilien gebraucht und jedes Gruppenmitglied kann selbst entscheiden, was alles auf den Hot Dog kommt. Und da man kaum Geschirr und Besteck braucht, ist der erste Küchendienst auch schnell erledigt!

  1. Begrüßungsabend Teil 1 – Das Team kennenlernen

Auf der Busfahrt hat man schon das eine oder andere Gesicht gesehen und Teamer haben schon Ansagen gemacht. Aber wer jetzt wie heißt und wer vor allem für was verantwortlich ist, ist noch nicht wirklich klar. Jetzt könnte jeder Teamer in zwei Sätzen Namen und Aufgaben erzählen oder es wird eine Power Point erstellt. Viel besser bleiben die Infos hängen, wenn man der Vorstellung etwas Show-Charakter verleiht, sei es durch ein selbstgeschriebenes Lied oder ein Vorstellungsvideo (z.B. im Stile einer Nachrichtensendung, Tierdokumentation etc.). Hierbei stets nahbar und auch gerne etwas humorvoll bleiben, dann wirkt es nicht „abgehoben“. Der gute Draht zu den Teilnehmern ist dann fast garantiert!

  1. Begrüßungsabend Teil 2 – Regeln

Der „trockene“, aber auch sehr wichtige Teil einer jeden Freizeit. Regeln müssen sein. Hier ist es wichtig, dass die Teilnehmenden verstehen, dass das keine „Richtlinien“ sind, sondern manche Dinge wirklich festgeschrieben sind. Um hier die Stimmung nicht zum Kippen zu bringen, geben wir euch zwei Tipps mit: Zum Einen, macht eurer Gruppe klar, dass die Regeln einem positiven Miteinander dienen und zum Anderen gibt es einen Satz, der am Ende jeder Regelvorstellung die Stimmung heben kann: „Es ist viel mehr erlaubt, als verboten!“

  1. Begrüßungsabend Teil 3 – Die Gruppe kennenlernen

Jetzt sind die Teamer und die Regeln bekannt – was fehlt? Genau, die Gesamtgruppe! Wir wollen hier ein Spiel empfehlen, das sich auf etlichen Freizeiten bewährt hat: BANKO BANKO! Jedes Gruppenmitglied wird mit einem (Am besten vor der Freizeit mit Freizeitlogo angefertigtem) Namensschild ausgestattet und dann geht ein leichtes, kurzweiliges Würfelspiel los, bei dem man in stetig wechselnden Zweierteams um die Wette würfelt, um näher an den Gewinnertisch zu rücken – jeder kann hier zwischendurch gewinnen! Und das Ganze völlig ohne Wollknäuel! Eine gute und leicht verständliche Spielanleitung findet ihr hier: http://cvjm-unterensingen.de/wp-content/uploads/2017/02/Banko-Banko.pdf

Nun sind alle satt, die Gruppe kennt die Teamer und sich untereinander. Nach einem gemeinsamen Abendabschluss können die Teilnehmenden ins Bett gehen und die Teamer einen gelungenen ersten Abend reflektieren – Wir wünschen euch viel Spaß beim Planen der weiteren Freizeit!

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