Wie soll ich zahlen, alter Schwede!?

Geld tauschen bei Reisen durch Skandinavien?

Money, Money, Money – must be funny – in the rich man‘s world (ABBA)! Das mit Geld vieles einfacher geht, wussten die 4 legendären ABBAs schon 1999. Und obwohl unsere Gruppen ja nicht zur „rich man‘s world“ gehören, ist es doch gut zu wissen, wie man in Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark bezahlen kann – und ob man Bargeld tauschen sollte.

Ausländische Devisen in Deutschland zu bekommen ist nach 15 Jahren Euro-Währungsunion deutlich schwieriger und teilweise teurer geworden. Oft ist es notwendig, einige Tage im Voraus vorzusprechen und einen möglichst genauen Betrag für die Reise anzumelden. Alternativen wie Euroschecks oder Reiseschecks sind out, seit man an jeder Ecke einen Geldautomaten findet.

Hingegen ist es in den skandinavischen Ländern durchaus einfach geworden, an Geldautomaten Bargeld in Landeswährung zu erhalten.

Wir stellen Euch vor, wie es in den von uns besuchten Ländern in Skandinavien mit dem Bargeld geht.

Finnland: Urmitglied in der Währungsunion

Fangen wir ganz einfach in Finnland an. Hier zahlt man ganz gewohnt alles in Euro. Die Finnen sind von Anfang an dabei (Briefgeld seit 1999, Bargeld seit 2002). Das kleine Land im Norden ist stolz darauf, Teil dieser großen Währungsgemeinschaft zu sein. So rückt das ferne Finnland im Umgang mit Bargeld ganz nah. Geldautomaten heißen offiziell „OTTO“ und sind wirklich an jeder Ecke zu finden.

Dänemark: Bargeld dabei haben lohnt!

Dänemark hat seinen Wechselkurs der Dänischen Krone zum Euro festgeschrieben. Es gibt seit Jahren beinahe keine Schwankungen der Valuta. Kluge Ökonomen haben das den „Wechselkursmechnismus II“ genannt. Aber Dänische Kronen sollte man in jedem Fall in Dänemark bei sich haben. Natürlich werden auch internationale Bank- und Kreditkarten genommen – aber nicht jeder kleine „Brugsen“ oder Bäcker kassiert schon heute bargeldlos. Aber die Entwicklung hin zum bargeldlosen Geldverkehr ist in Dänemark sicher nicht aufzuhalten.

Norwegen und Schweden: Mancher Bäcker nimmt nur Karte!

Ganz intensiv ist das bargeldlose Bezahlen in Norwegen und Schweden. Teilweise wird kein Bargeld mehr angenommen. Man sollte also unbedingt eine Bank- oder Kreditkarte dabeihaben. Selbst im Jugendzentrum eines Jugendverbandes habe ich 25 Kronen (2,50 €) für den Kaffee selbstverständlich per Karte bezahlt. Jede Tankstelle, jeder Supermarkt, jedes Restaurant ist darauf eingestellt. Und das ist kein Scherz: im Gottesdienst wird die Kollekte bargeldlos per „Swich“ eingesammelt. Das ist eine Smartphone Funktion, bei der man kleine Beträge von Handy zu Handy überträgt. Das Geld wird dann dem Konto des Handybesitzers zugebucht. Das passiert auch bei Marktständen und Straßenmusikern. Wer‘s nicht glaubt wird’s schon sehen! Das entsprechende System in Deutschland heißt übrigens „KWITT“ – und braucht sicher noch Zeit, bis es allgemein bekannt und anerkannt ist.

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Bargeld oder Karte: Gebühren gibt es überall!

Also: Grundsätzlich ist es sinnvoll, auf die Nutzung von Bank- oder Kreditkarten vorbereitet zu sein. Behalten Sie einen ordentlichen Betrag auf einem ihrer Konten und zahlen Sie bargeldlos. Das ist einfach, gut nachzuvollziehen und bei ordentlicher Nutzung risikoärmer. Machen Sie für Ihre Teilnehmer bestens eine Sammelbestellung für Taschengeld in Landeswährung. Das wird auch bei den Geldinstituten lieber gemacht. Und insgesamt gilt: Die Sache mit dem Bezahlen ist weiterhin unproblematisch. Wie bei Tauschgeschäften üblich bekommt Ihr Eure Ware – und der Händler wird sich schon bemühen, Euer Geld zu bekommen. Mutig bleiben!

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