Eine Mottowoche zum Abschied – Wenn der Chef in Ruhestand geht, wird’s bunt

Vor kurzem wurde uns schlagartig klar, was wir die Wochen zuvor erfolgreich verdrängt hatten: Einer, der immer da war, wird bald… nun ja… woanders sein. Denn auch wenn so ein Renteneintrittstermin natürlich seit Jahren feststeht, waren wir dann trotzdem alle ziemlich überrascht, als das Datum plötzlich vor der Tür stand – den Ruheständler selbst eingeschlossen. Dirk Henser, DER Dirk Henser –  Gründer, Namensgeber, Visionär, Geschäftsführer und Padre von Reiseservice Henser – ist also ab dem 1. September im Ruhestand. Eine große Veränderung – auch für uns als Gruppe.

Aber wie verabschiedet ein Team seinen Chef angemessen in den Ruhestand? Für uns war klar, dass es mit einem Blumenstrauß und einer netten Postkarte nicht getan sein würde. Um den Ausstand sowohl für Dirk als auch für uns so schön, humorvoll und persönlich wie möglich zu gestalten, haben wir tief in die Trickkiste gegriffen.

Eine Mottowoche im Büro

Inspiriert von den feierfreudigen und kreativen Mottowochen, mit denen Abiturienten hierzulande das Ende ihrer Schulzeit zelebrieren, haben wir an Dirks letzten fünf Arbeitstagen unsere eigene Mottowoche im Büro veranstaltet. Dabei haben wir jedes Mal einen anderen Schwerpunkt gesetzt, natürlich zu Themen, die wir mit Dirk verbinden. Ein kurzer Blick auf die Highlights dieser turbulenten Mottowoche:

  • 1. Montag: Schweden

    Auftakt in blau-gelb: Mit Dirks Lieblings-Reiseland sind wir in die Woche gestartet. Es gab allerlei Schweden-Deko, Besuch von einem Elch und Köttbular zum Mittagessen. Utsökt!

  • 2. Dienstag: Fische

    Dirk ist bekennender Aquarianer und kann Stunden damit verbringen, seine Fische zu beobachten. Beim Angel-Spiel schlug er sich tapfer, anschließend gab es für alle Schlemmerfilet.

  • 3. Mittwoch: Enkelkinder

    Zeit, das innere Kind rauszulassen: Für den siebenfachen Opa Dirk Henser nichts leichter als das. Drei Enkelkinder kamen sogar zu Besuch im Büro vorbei, stürmten das Bällebad und verschlungen Kartoffelbrei mit Ketchup.

  • 4. Donnerstag: Arminia

    An diesem Tag wurde unser Büro zur Alm. Als Dauerkarten-Besitzer und Edel-Fan von Arminia Bielefeld war Dirk klar, dass dieses Motto nicht fehlen durfte. Die ganze Belegschaft kam im Trikot zur Arbeit, es gab Stadion-Bratwurst mit Fritten und die Hymne wurde nicht nur einmal an diesem Tag gespielt.

  • 5. Freitag: Oh, du schönes Rentner-Leben!

    An Dirks nun absolut wirklich letzten Arbeitstag, haben wir alle zusammen den Ruhestand zelebriert. Dirk bekam einen bequemen Campingstuhl und die ganze Mannschaft einen frühen Feierabend mit Grill-Büffet auf der Terrasse. Na, so lässt sich das Rentner-Leben doch aushalten.

Von so vielen kreativen Überraschungen hat sich Dirk am Ende der Woche wirklich gerührt gezeigt: „Das hat mich schon sehr berührt, was das Team sich für mich an tollen Überraschungen ausgedacht hat.“

Ein bisschen komisch war das Gefühl für uns dann schon, am Montag darauf erstmals ins Büro zu kommen und Dirks verwaisten Schreibtisch zu sehen. Immerhin sein Aquarium bleibt vorerst im Büro, sodass durch das sonore Rauschen der Wasserpumpe zumindest ein gewisser Dirk-Sound weiter durch unser Haus klingen wird. Von seiner ideellen Prägung der Firma ganz zu schweigen.

Was ihm bei der Gründung von Reiseservice Henser wichtig war und wie er selbst auf die Entwicklung des Unternehmens blickt, hat Dirk übrigens im vergangenen Jahr in einem Interview zum 25-jährigen Firmenjubiläum beschrieben. Das Gespräch könnt ihr hier nachlesen.

Wir bleiben ein Familienunternehmen

Außerdem ist Dirk zwar in Rente, aber ja nicht aus der Welt. Spätestens wenn’s wieder Stadion-Bratwurst vom Grill gibt, wird er wohl mal den Kopf zur Tür hereinstecken. Und auch wenn ein Kapitän nun von Bord geht, bleiben mit Suse und Jonas ja zum Glück noch zwei weitere Kapitäne, die das Schiff weiter und sicher durch die Tourismusbranche steuern werden. Und bis auf die Tatsache, dass unter Dirks Telefondurchwahl zukünftig unsere Assistentin Claudia (die wir euch übrigens hier vorstellen) ans Telefon gehen wird, ändert sich für unsere Kunden nichts. Reiseservice Henser ist und bleibt ein Familienunternehmen.

Ein Familienunternehmen, das es ohne den Mut eines gewissen Dirk Hensers vor einigen Jahrzehnten heute nicht geben würde. In diesem Sinne sagen wir: Danke für alles, Dirk! Wir wünschen dir ein Rentner-Dasein vom Feinsten, du hast es verdient!

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